Von der Kinoleinwand ins TV-Studio
Superheld & Special Agent: Daher könntest du das "Navy CIS: L.A."-Urgestein Chris O'Donnell kennen
Aktualisiert:
von Christian VockChris O'Donnell ist nicht erst durch "Navy CIS: L.A." ins Rampenlicht gerückt. Vor dem Serien-Erfolg hat er in zahlreichen Film-Hits mitgewirkt.
Bild: CBS Studios Inc.
Chris O’Donnell ist eines der Gesichter von "Navy CIS: L.A.". 2009 sah man den Schauspieler zum ersten Mal in der Rolle des Hauptermittlers G. Callen. Zu der Zeit hatte der damals 39-Jährige bereits eine lange Hollywood-Karriere hinter sich.
Steckbrief
Name: Christopher Eugene O'Donnell
Geboren: 26. Juni 1970
Größe: 1,75 m
Geburtsort: Winnetka, Illinois
Wohnort: Los Angeles
Familienstand: seit verheiratet mit Schauspielerin Caroline O’Donnell (ehemals Fentress)
Kinder: Lily (*1999), Christopher Jr. (*2000), Charles (*2003), Finley (*2006) und Maeve (*2007)
Karrierestart als Model und erste TV-Erfahrungen
Bereits im Teenageralter begann O’Donnell mit dem Modeln und Werbeaufnahmen. Er war etwa neben NBA-Legende Michael Jordan in einem Spot zu sehen. Nach seinem Schulabschluss studierte O’Donnell am Boston College und erwarb 1992 einen Bachelor in Marketing ab. Seine erste TV-Rolle spielte er 1986 in der Dramedy-Serie "Jack and Mike".
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Einem breiteren Publikum fiel O’Donnell 1991 im Kinodrama "Grüne Tomaten" mit Kathy Bates und Mary Stuart Masterson auf. Seine erste große Hauptrolle folgte ein Jahr später an der Seite von Hollywood-Legende Al Pacino in "Der Duft der Frauen". 1992 spielte O'Donnell außerdem im Drama "Der Außenseiter" neben Matt Damon, Brendan Fraser und Ben Affleck - allesamt damals noch ein paar Jahre von ihren ganz großen Erfolgen entfernt.
Die prominenten Kollegen wurden nicht weniger, als O’Donnell nach den beiden Dramen 1993 ins Mantel-und-Degen-Genre wechselte. In der Rolle des D’Artagnan schwang O’Donnell zusammen mit Kiefer Sutherland, Charlie Sheen und Oliver Platt in "Die drei Musketiere" die Klinge. Der Film sorgte zwar für eine größere Bekanntheit O’Donnells, brachte ihm allerdings auch eine Nominierung für die Goldene Himbeere in der Kategorie "Schlechtester Schauspieler" ein.
Der große Durchbruch gelang Chris O’Donnell schließlich mit "Batman Forever" (1995). Darin spielte er den jungen Robin, den Gefährten von Batman (Val Kilmer). Das kam beim Publikum an - uns so schlüpfte er zwei Jahre später in der Fortsetzung "Batman & Robin" erneut in die Rolle, diesmal an der Seite von George Clooney als Batman. Zwischen diesen beiden Filmen sah man O’Donnell als jungen Anwalt in der John-Grisham-Verfilmung "Die Kammer" (1996).
O'Donnels peinlichste Rolle? Neben George Clooney als Batman und Alicia Silverstone als Batgirl hat der "Navy CIS: L.A."-Star 1997 die Rolle des jungen Helfers Robin in "Batman & Robin" übernommen. Ob er sich damit einen Gefallen getan hat? Bei seinem Kostüm kommen da Zweifel auf.
Bild: Picture-Alliance / Photoshot
Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre geriet O’Donnells Film-Karriere nach einer kleinen Auszeit ins Stocken. 2000 erzielte er mit "Vertical Limit" zwar noch einmal einen Erfolg an den Kinokassen, danach wurde es aber immer ruhiger um ihn. Statt auf der Kinoleinwand sah man O’Donnell nun häufiger in Serien, wie beispielsweise "Grey’s Anatomy", wo er den Schönling Dr. Finn Dandridge spielte.
2009 lässt sich als Schicksalsjahr für O’Donnell deuten: Er spielte zum ersten Mal die Rolle des G. Callen in "Navy CIS: L.A." - und sollte der Serie 14 Staffeln und 323 Folgen lang treu bleiben.
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Chris O’Donnell - der ewige Sidekick?
George Clooney, Uma Thurman, Nicole Kidman und der kürzlich verstorbene Gene Hackmann - Chris O’Donnell spielte an der Seite vieler großer Hollywood-Stars. Vielleicht ist er deshalb nie das Image des ewigen Sidekicks losgeworden. Oder konnte er sich deswegen nicht langfristig als A-Lister etablieren, weil einige seiner Filme zwar kommerziell, aber nicht unbedingt künstlerisch erfolgreich waren?
Auch wenn er in Hollywood keine große Rolle spielt, konnte er abseits der Schauspielerei einen Erfolg verbuchen - und zwar im Pizzageschäft. Zusammen mit Freunden gründeten er und seine Frau Caroline die Pizzeria "Pizzana", die inzwischen sieben Standorte in den USA hat. Fun-Fact: Neben Pizza-Klassikern bieten die O’Donnells auch ungewöhnliche Sotren an, wie zum Beispiel eine Pizza Vodka.
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